
Wie man eine gute Lernumgebung schafft
MIT DEM SCHULJAHR, DAS BEREITS IN VOLLEM GANGE IST, IST ES SELBSTVERSTÄNDLICH, DASS IHR KIND WÄHREND DER SCHULZEIT VIEL MEHR ZEIT DRINNEN MIT LERNEN VERBRINGEN WIRD. DA DER GROßTEIL DES LERNENS AUSSERHALB DES KLASSENZIMMERS STATTFINDET, IST ES WICHTIG, DIE RICHTIGE UMGEBUNG ZU SCHAFFEN.
Im Folgenden finden Sie einige Dinge, die Sie bei der Schaffung einer Lernumgebung für Ihren Schüler berücksichtigen sollten.
ABLENKUNGEN
Es gibt einige Dinge, die man in Bezug auf eine Lernumgebung bedenken sollte. Ablenkungen sind immer das größte Hindernis für richtiges Lernen. Sicherlich gibt es viele Dinge um Sie herum als Schüler, die um Ihre Aufmerksamkeit konkurrieren und die Sie lieber tun würden als zu lernen. Jede Umgebung kann destruktiv sein und bestehende schlechte Gewohnheiten durch zu viele Unterbrechungen verstärken. Manche Schüler finden ihre Wohnräume, die sie mit anderen Familienmitgliedern teilen, viel zu ablenkend – sie setzen sich zum Arbeiten hin, aber ein Stapel schmutziges Geschirr, die Klingel oder das geschäftige Treiben der anderen Familienmitglieder lässt sie den Fokus verlieren. Manche Schüler empfinden Hintergrundmusik als beruhigend, andere können sich bei Musik nicht konzentrieren und brauchen völlige Stille. Machen Sie dies als gemeinsames Projekt mit Ihrem Kind und zeigen Sie ihm, wie wichtig ein guter Lernplatz für die Schularbeit ist.
DAS TELEFON
Das Telefon ist eine der größten Ablenkungen – vergessen Sie nicht, sich vom Telefon zu trennen. Es ist schwer, der Versuchung des Telefons beim Lernen zu widerstehen. Das moderne Smartphone ist vielleicht das ultimative Werkzeug und gleichzeitig die größte Ablenkung – mit allem auf Knopfdruck ist es unglaublich schwer, sich davon loszureißen. Legen Sie es weg, wenn Sie lernen, sonst erwischen Sie sich vielleicht dabei, wie Sie auf Facebook surfen oder einem Freund schreiben, ohne es zu merken.
Schalten Sie Ihr Telefon aus oder stellen Sie es auf lautlos, damit Sie nicht durch Benachrichtigungstöne vom Lernen abgelenkt werden. Wenn möglich, legen Sie es außer Reichweite, damit Sie nicht aus Gewohnheit danach greifen.
ORDNEN SIE DAS ZIMMER IN ZONEN EIN
Ein weiterer Tipp ist, den Raum zu planen und in aktivitätsbasierte Zonen zu unterteilen, damit er größer wirkt – das liegt daran, dass Zonen Abwechslung schaffen. Sie können auch die Wände eines Raumes in verschiedenen Farben streichen. Zum Beispiel die Lernzone in einer helleren Farbe, da Licht ein wichtiger Faktor ist, dann die Schlafzone in einer dunkleren Farbe und den Bereich zum Aufbewahren in einer helleren Farbe, die etwas mehr Stil und Charakter zeigt. Schränke sind an dieser Stelle praktisch, um Ordnung zu halten. Verstauen Sie sperrige Kleidung wie Jacken und Blazer außer Sichtweite. Auch die Farbe spielt hier eine wichtige Rolle: Wenn Sie eine einfarbige Gestaltung bevorzugen, sind Türkis, Magenta, Hellgold, Hellgrün, Beige und Burgunderrot gute Wahlmöglichkeiten. Diese Farben sind nicht zu grell, um abzulenken, aber auch nicht so langweilig, dass sie müde machen.
FINDEN SIE EINEN GUTEN SCHREIBTISCH UND STUHL
Sie sollten bequem sitzen, aber nicht so bequem, dass Sie den Fokus verlieren oder einschlafen. (Ihr Bett ist keine gute Option für Hausaufgaben, wie sich herausstellt.) Sie brauchen auch ausreichend Platz, um Ihre Materialien auszubreiten.
Suchen Sie einen Schreibtisch oder Tisch mit einer Höhe, die zwischen Taille und Brustkorb liegt, wenn Sie sitzen, damit Ihre Ellbogen bequem aufliegen können, ohne die Schultern nach vorne zu ziehen. Ihre Füße sollten flach auf dem Boden stehen können.
Verwenden Sie einen bequemen Stuhl, der zur Höhe des Schreibtisches passt. Verzichten Sie vielleicht auf aufwändigere Dreh-, Roll-, Liege- oder Hebestühle, wenn diese nur ablenken würden.
Wenn Sie den richtigen Schreibtisch gefunden haben, ist es Zeit, Ihr Schreibmaterial und Lernunterlagen zu organisieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich mit Stiftehaltern, Schreibtischorganisatoren, Bücherregalen, Ordnern, Aktenhaltern, Boxen und Plastikbehältern auszustatten, um alles ordentlich zu verstauen.
Ordnen Sie auch Ihre Kabel und Leitungen mit einem beschichteten Drahtkorb – das ist besonders praktisch bei ergonomischen Schreibtischen, die Ihren Rücken bei langen Lernstunden unterstützen. Und nicht zuletzt: Wenn Sie Hilfe brauchen, um den Überblick über Ihre Aufgaben zu behalten, hängen Sie eine Pinnwand auf.
BELEUCHTUNG
Es ist wichtig, einige einfache Beleuchtungstipps zu beachten, um Ermüdung und Augenbelastung durch unzureichendes oder ineffektives Licht beim Lernen oder Lesen zu vermeiden. Achten Sie darauf, so viel natürliches Licht wie möglich und frische Luft zu haben.
Erstens ist die Position und Ausrichtung der Beleuchtung ein wichtiger Faktor – wenn Sie verschiedene Arten von Arbeit verrichten (Lesen, Zeichnen usw.), die unterschiedliche Lichtintensitäten erfordern, brauchen Sie eine flexible Schreibtischlampe, die verstellbar und neigbar ist. Stellen Sie sie auf die gegenüberliegende Seite Ihrer Schreibhand. Es kann auch sinnvoll sein, vom Fenster weg zu sitzen, da der Blick hinaus verlockend sein kann.
Zweitens ist die richtige Lichtmenge zu beachten. Da heute viele Menschen viel Zeit am Schreibtisch vor Bildschirmen verbringen, ist Augenbelastung ein echtes Problem, und mit zunehmendem Alter braucht man mehr Licht. LED-Lampen sind für Arbeitslicht im Allgemeinen am besten geeignet, und für die meisten Schreibtischarbeiten sollten Sie eine LED mit mindestens 5-10 Watt wählen.

